FAQ

Fragen und Antworten rund um Handy, Mobilfunk und mobiles Internet

Handy-Vorwahl-Nummern und Mobilfunknetze

0151, 0160, 0170, 0171, 0175: Vorwahlen Netz Mobilfunknetz-Betreiber T-Mobile D1

0152, 0162, 0172, 0173, 0174: Vorwahlnummern Netz Mobilfunk-Netzanbieter Vodafone D2

0155, 0163, 0177, 0178: Vorwahlnummern Netz Mobilfunk-Provider e-plus

0159, 0176, 0179: Vorwahlnummern Netz Mobilfunk-Netzbetreiber o2

Handy-Tarife

Handytarife bzw. Mobilfunk-Tarife unterscheiden sich i. d. R. in Laufzeit-Tarife (Verträge), Prepaid-Tarife, Postpaid-Tarife, Flatrate-Tarife, Datentarife und Call-by-Call-Tarife. Sie umfassen die Gebühren bzw. Kosten für die telefonierte Gesprächszeit und Gebühren für SMS bzw. MMS und bei entsprechendem Tarif für Internet-Surfen mit Handy oder Smartphone. Mobilfunk-Provider und Service-Provider unterscheiden sich in ihren monatlichen Gebühren, vielfach sind die Handytarife für Gepräche in der Nebenzeit billiger als in der Hauptzeit. Es gibt Angebote mit inbegriffenen Gesprächsminuten (Inklusivminuten) und Inklusiv-SMS sowie verschiedenen Gebühren für Gespräche in verschiedene Mobil- und Festnetz-Telefonnetze.

Mobilfunk Prepaid-Tarife

Preipaid-SIM-Karten ermöglichen das Telefonieren mit dem Handy ohne Vertragsbindung und ohne Grundgebühren. Das Gesprächs-Konto ist jederzeit mit Aufladekarten mit unterschiedlichen Beträgen nachladbar und wird einfach abtelefoniert. Bei Prepaid-Paketen erhält man ein günstiges Mobiltelefon inkl. Prepaid-Karte und oft sogar einen bestimmen Betrag als Startguthaben. Das Handy ist in diesem Falle i. d. R. mit einem so genannten Sim-Lock versehen, so dass es nur Prepaidkarten des entsprechenden Mobilfunk-Netzanbieters (Providers) akzeptiert. Prepaidkarten eigenen sich besonders für Nutzer, die nur über einen bestimmten Betrag zum telefonieren verfügen wollen, oder für alle, die selten telefonieren bzw. hauptsächlich erreichbar sein wollen. Im Gegensatz zu Prepaid werden bei Postpaid die Gebühren nachträglich abgebucht.

Mobilfunk Postpaid-Tarife

Bei Postpaid handelt es sich um Handy- und Telefonverträge mit Vertragsbindung und nachträglicher Rechnungslegung und Zahlung.

Lohnen sich Handy-Flatrates?

Eine Mobiltelefon-Flatrate (wie z. B. BASE von e-plus) lohnt sich vor allem für Vieltelfonierer. Tipp: Überprüfen Sie vor allem Ihre Handy-Rechnungen und Einzel-Gesprächsnachweise – Wie oft und in welche Mobilfunk-Netze bzw. Festnetze telefonieren Sie? Sind Sie ein Wenigtelefonierer, sind Prepaid-Tarife sicher für Sie passender als Handy-Flatrates.

Dual- und Triband-Handys

Dualband-Handys können in unterschiedlichen Frequenzen senden und funktionieren somit in verschiedenen Mobilfunk-Netzen. Das D-Netz hat 900 MHz, das E-Netz 1800 MHz. Triband-Handys funktionieren nicht nur in den o. g. Mobilfunk-Netzen (in den größten Teile Europas und Asiens), sondern auch in den USA.

Handy-Bundles bzw. Zugabe-Pakete

Bundle ist englisch und bedeutet auf deutsch etwa Bündel. Im Kampf um neue Kunden müssen sich die Mobilfunk-Anbieter Einiges einfallen lassen. Nur günstige Mobilfunk-Tarife und Handy-Preise reichen oft nicht mehr aus. So wird bei speziellen Online-Angeboten bei Vertragsabschluss neben dem Gratis-Handy als Anreiz ein Geschenk (auch Zugabe, Prämie oder Bonus genannt) oben drauf gelegt. Solche Bonus-Prämien können z. B. als Zugabe ein Notebook, einen LCD-Flachbild-Fernseher, einen Komplett-PC, ein Navigationsgerät, ein iPod oder anderer MP3 Player oder eine Spiele-Konsole (Playstation, PSP, Xbox, Nintendo etc.) sein. Diese Kombinationen von Vertragshandy mit Geschenk werden also Handy-Bundles (oder auch Handybundles) genannt.

Wenn man aber den zum jeweiligen Handy-Bundle dazugehörenden Handyvertrag bzw. Mobilfunk-Tarife prüft und vergleicht und sein Telefonierverhalten kennt bzw. ggf. auch ändert, kann sich so ein Bundle-Angebot rechnen und insbesondere mit hochwertigen Zugaben wie Notebook, PC, Navigationsgerät oder LCD-Flachbild-Fernseher durchaus ein echtes Schnäppchen sein.

Handy- und Mobilfunk-Angebote mit Auszahlung

Handy- und Mobilfunk-Angebote mit Auszahlung bedeuten, dass Kunden zum Handy mit Mobilfunkvertrag eine Barauszahlung – also Geld – als Prämie erhalten, die i. d. R. auf das Konto überwiesen wird. Mobilfunkanbieter wollen u. a. damit neue Mobiltelefon-Modelle oder Mobilfunktarife schneller und besser vermarkten, für den Kunden bedeutet dieser Bonus einen Extra-Vorteil. Ermöglicht wird dieser Extra-Bonus für den Kunden durch die Kalkulation des Anbieters, die einen Teil seines Gewinnes praktisch an den Kunden weitergibt.

Handy SIM-Lock
SIM-Lock ist eine Bezeichnung aus dem Mobilfunkbereich und beschreibt Einschränkungen der Nutzbarkeit eines Handys oder Smartphones auf bestimmte SIM-Karten. Mobiltelefone können so gesperrt werden, dass sie nur SIM-Karten von bestimmten Mobilfunk-Anbietern und / oder Moblfunk-Netzen und / oder SIM-Karten akzeptieren.

Was bedeutet “Branding” bei Handys und Smartphones?

So genanntes Branding bei Handys und Smartphones bedeutet, dass die Mobiltelefone praktisch ein “Brandzeichen” (Branding) der Netzbetreiber haben. So ist z.B. das Logo ist äußerlich sichtbar angebracht. Auch das Innenleben das Handys kann durch das Branding von Providern verändert werden.

Was sind Apps?

Eine App (engl. Kurzform für application) sind Anwendungsprogramme. Im Sprachgebrauch sind damit inzwischen meist Anwendungen für Smartphones und Tablet-Computer gemeint. Apps können über einen in das Betriebssystem integrierten Onlineshop bezogen und so direkt auf dem Smartphone installiert werden können. Solche Onlineshops für Apps sind u. a. App Store von Apple, Windows Phone Marketplace von Microsoft, Android Market von Google, Ovi Store von Nokia, AppWorld von RIM für Blackberry-Smartphones, PlayNow von Sony Ericsson oder Samsung Apps.

Was sind Feature Phones?

Sogenannte Feature Phones arbeiten nicht mit den von Smartphones bekannten Handy-Betriebssystemen iOS, Android oder Windows Phone, sondern unter proprietären Betriebssystemen oder basieren auf limitierteren Handy-Plattformen wie z.B. Qualcomms Brew. Feature Phones unterstützen zudem zwar auf Java basierende Apps, aber keine nativen Clients für Zusatzanwendungen. Und diese Mobiltelefone sind häufig deutlich günstiger als die funktionsreichen Smartphone-Modelle. Denn die Mehrheit der Nutzer möchte immer noch herkömmliche Handys kaufen, mit denen man vor allem telefonieren und SMS-Mitteilungen versenden sowie ebentuell noch Fotografieren und Musik hören kann.

LTE

LTE (3GPP Long Term Evolution, auch 3.9G, High Speed OFDM Packet Access HSOPA, E-UTRAN Evolved UTRAN und Super 3G genannt), ist ein neuer Mobilfunkstandard, der als UMTS-Nachfolger spezifiziert wird. LTE basiert auf vergleichbaren Übertragungsstandards wie UMTS und HSDPA, unterstützt aber im Gegensatz zu UMTS verschiedene Bandbreiten zwischen 1 und 20 MHz und ist damit für zukünftige Sendespektren viel besser geeignet. LTE zielt mit seinen höheren Datenraten vor allem auf mobiles Entertainment wie mobiles TV, Videokonferenzen, Gaming oder mobiles Internet ab.

Handy-TV: DVB-H, DVB-T, DMB

Die Standards für digitales Handy-TV sind z. Zt. DMB und DVB-H (Mobile 3.0) und auch DVB-T. Mit diesen Techniken sollen bis zu 30 Fernsehprogramme live auf mobile Geräteübertragbar werden. T-Mobile, Vodafone, e-plus und o2 haben zur Fussball WM 2006 in einem gemeinsamen Demonstrationsprojekt in Berlin, Hamburg, München und Hannover für ausgewählte Nutzer TV- und Radioprogramme über 16 Kanäle auf eigens ausgerüsteten Handys übertragen. Genutzt wird der Funkstandard DVB-H (Digital Video Broadcasting-Handheld). Wie Ende Juli 2008 in verschiedenen Medien gemeldet wird, sollen allerdings die DVB-H-Sender in Kürze abgeschaltet werden. Hauptgrund für das Scheitern von DVB-H sei eine Verweigerungshaltung von Mobilfunk-Netzbetreibern, Service-Providern und Diskountern, Handys mit DVB-H-Empfangsteil zu verkaufen. Dadurch werde der Mobile 3.0 Plattform praktisch die Geschäftsgrundlage entzogen. Inzwischen sind enige Mobiltelefone erhältlich, die den digitalen Fernseh-Standard DVB-T für Handy-Fernsehen nutzen.

SMS

SMS ist die Abkürzung für “Short Message Service” – zu Deutsch: “Kurzmitteilungsdienst”. Über die Tasten eines Handys können Textnachrichten von einer Länge bis zu 160 Zeichen auf das Display eines anderen Handys versendet werden. Ein SMS-Versand kostet je nach Anbieter und Vertrag ab ca. 10 Eurocent. 1992 wurde das erste mal eine SMS von einem Computer an ein Mobiltelefon versendet.
MMS

Multimedia Messaging Service (MMS) eröffnet neue Möglichkeiten der mobilen Kommunikation. Zum Beispiel können Sie News aus Politik und Kultur, Sportnachrichten, farbige Wetterkarten abrufen. Anfahrtsskizzen erleichtern die Orientierung oder man versendet solche MMS mit Bildern, Tönen oder Videos einfach aus Spaß an Freunde oder Verwandte. Und alles funktioniert so einfach, wie es der User schon von der SMS gewohnt ist. Also schauen Sie sich auf unserer Seite um, wir haben auch MMS-Angebote für Sie.

MMS-Handys

Für MMS benötigen Sie ein Handy, Smartphone bzw. mobiles Gerät, das MMS/Picture Messaging unterstützt, also MMS-fähig ist. Die aktuellen Handys auf dem Markt sind fast alle MMS-fähig.

MMS/Picture Message an E-Mail-Adressen versenden

Ja, eine MMS/Picture Message kann auch an eine E-Mail-Adresse verschickt werden. Dazu müssen Sie in der Empfängerzeile (”An:”) eine Email-Adresse eintragen.

Mit dem Handy bzw. Smartphone im Internet surfen

Das Surfen per Handy ist einfacher geworden. Mittlerweile sind viele Mobiltelefone und Smartphones für die Nutzung mobiler Internet-Dienste vorbereitet und Anbieter bereiten ihre Web-Inhalte so auf, dass man mit wenigen Tastendrücken an Informationen kommen kann. Mobilfunk-Netzbetreiber bieten spezielle Datentarife und Flats für den mobilen Internet-Zugang per Handy, Smartphone, PDA, Notebook etc. Die Preise für die mobile Datennutzung sind in den vergangenen Jahren so weit gesunken, dass sich Surfen im mobilen Internet bezahlbar ist. So kann z. B. eine Fahrplanauskunft per Handybrowser im Vergleich zur Anwahl einer gerade vom Mobiltelefon aus sehr teuren Auskunftsnummer Geld sparen.

Wenn auch mit gewissen Einschränkungen kann man also überall, wo ein mobiles Gerät Empfang hat auch ins Internet gehen. Ebenso kann man mit dem Handy oder Smartphone E-Mails und Faxe versenden und empfangen sowie direkte Datenverbindungen zu Computern herzustellen. Allerdings funktionieren “normale” Modems nicht in den Mobilnetzen. Das war nur beim Ende 2000 abgeschalteten analogen C-Netz möglich. Man braucht also ein eigenes Modem oder ein Handy, das mit der entsprechenden Hardware ausgerüstet ist. Im GSM-Netz war bisher die Transfergeschwindigkeit auf 9,6 kbit/s beschränkt, also viel langsamer, als mit modernen Modems oder gar ISDN-Karten und DSL-Zugängen üblich. Mit den Standards GPRS und HSCSD rüsteten die Mobilfunk-Netzbetreiber nun nach und ermöglichen deutlich höhere Geschwindigkeiten. Vodafone D2, E-Plus und O2 Germany haben ausserdem auch auf herkömmlichem Weg die Übertragungsrate auf 14,4 kbit/s erhöht. Siehe dazu auch UMTS und HSDPA.

GPRS, UMTS, 3G

GPRS ist ein techn. Standard für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten bei mobilen Diensten. Die Daten werden in Pakete aufgeteilt und mit einer Empfängeradresse gesendet. Die Mobilfunkgeräte bleiben ständig online, so daß eine Verbindung nicht für einzelne Datenübertragungen aufgebaut werden muss. Abgerechnet wird meist nach Volumen der Daten.

UMTS ist die Abkürzung für “Universal Mobile Telecommunications System”. Während sich GSM mit seiner eher geringen Datenübertragungsrate von 9,6 Kilobit pro Sekunde vor allem für die Übertragung von Sprache und weniger von Daten eignet, ist UMTS bis zu 30-mal schneller als ISDN, das mit einer Rate von 64 Kilobit pro Sekunde arbeitet. Dadurch önnen Handys z. B. für den schnelles Surfen im Internet genutzt werden, Multimedia-Anwendungen und mobile Videokonferenzen sind ebenfalls mit UMTS möglich. Das heutige Mobilfunknetz der dritten Generation (3G genannt), UMTS, erreicht eine Download-Bandbreite von bis zu 384 Kbit/s. Mit HSDPA, einem optimierten Übertragungsverfahren, sind jetzt schon 1,8 Mbit/s möglich. Damit dauert z. B. der Download eines Songs nur noch knapp 15 Sekunden. 2007 sollen 3,6 Mbit/s erreicht werden, Voraussagen gehen von bis zu 7,2 Mbit/s im Jahre 2010 aus. Für UMTS benötigt ein UMTS-fähiges Handy. Wer UMTS nutzen will, braucht ein UMTS-fähiges Handy.

3G ist die Bezeichnung bzw. Abkürzung für 3. Generation (engl. Third Generation). Bezeichnung für die dritte, datenpaketorientierte, Mobilfunk-Generation, beispielsweise UMTS oder i-Mode. In 3G-Netzen können auch aufwändige Multimedia-Anwendungen (Audio, Video, usw.) übertragen werden. Zur 2. Mobilfunk-Generation (2G) wird GSM gerechnet, die 1. Generation war analog.

Geräte-Kommunikation mit Blootooth und Infrarot

Bluetooth und Infrarot sind Standards für die drahtlose Kommunikation zwischen 2 Geräten. Diese Techniken bieten relativ kurze Reichweiten und sollen alle Arten von elektronischen Geräten kabellos miteinander verbinden. Der Vorteil von Bluetooth gegenüber anderen Schnurlos-Systemen ist, dass es auf Funk basiert. Das bedeutet größere Bewegungsfreiheit, da die Geräte nicht genau aufeinander ausgerichtet sein müssen, wie es z. B. beim Infrarot-Standard der Fall ist. Bluetooth kann auch durch Wände senden. Bei vielen Handys ist es möglich, Daten per seriellem oder USB-Kabel, Infrarot oder Bluetooth auf einen Computer und zurück zu übertragen. Dadurch ist es möglich, das Telefonbuch zu synchronisieren, im Internet zu surfen oder Bilder und Klingeltöne auf das Handy zu übertragen. Die Übertragung von Java-Programmen ist von vielen Herstellern leider unterbunden worden (z.B. Sharp). Eine Übertragung ist dann nur per WAP möglich.

WAP

WAP ist ein Protokoll für die mobile Telekommunikation und heisst ausgesprochen Wireless Application Protocol. WAP ermöglicht, Internetinhalte für die langsame Übertragungsrate und die langen Antwortzeiten im Mobilfunk und sowie für die kleinen Displays der Handys abrufbar zu machen.

Smartphones

Als Smartphones werden Handys mit umfangreicheren Funktionen bezeichnet, sie können praktisch Taschencomputer ersetzen. Mit diesen Superhandys ist fast alles möglich: Adressen und Termine verwalten, E-Mails verschicken, Memos aufnehmen, Fotos schießen und versenden – und nicht zuletzt kann man mit einem solchen Alleskönner auch mobil telefonieren. Die meisten Handy-Hersteller haben mittlerweile “schlaue Telefone” (Smartphone heißt nichts anderes) im Angebot. Für alle, die bisher Mobiltelefon und Handheld benutzt haben, aber nur noch ein Gerät mit sich herumtragen wollen ist ein Smartphone die Alternative.

Foto-Handys

Seit einigen Jahren werden die meisten Mobiltelefone mit integrierter Digitalkamera ausgestattet. Bei diesen Fotohandys befinden sich die Bildaufnahmegeräte an der Rückseite des Mobiltelefons. Jedoch ließ die Qualität der ersten Kamerahandys zu wünschen übrig. Seit einiger Zeit können jedoch einige Fotohandys mit normalen Digitalkameras durchaus mithalten. In Deutschland war das Siemens S65 das erste Fotohandy mit einer 1-Megapixel Kamera. Die integrierte Kamera konnnte schon Bilder mit bis zu 1280 x 960 Bildpunkten aufnehmen. Vor allem bei hellerer Umgebung können gute Bilder gemacht werden. Inzwischen können auch Videos aufgenommen werden. Die Fotos werden auf dem Handy gespeichert und können auch als Multimedia-Nachrichten (MMS) versendet werden. Je nach Handytyp können Bilder auch als e-Mail, über Infrarot, mit Hilfe von Bluetooth versendet oder über ein USB-Kabel übertragen werden. Auf der Cebit 2005 wurde mit dem Samsung SCH-V770 das erste 7-Megapixel-Foto-Handy vorgestellt.

Push-to-talk Funktion

Für den Mobilfunkdienst Push-to-talk (deutsch: Drücken um zu sprechen), der es ermöglicht, kurze Sprachnachrichten an einzelne Nutzer oder Gruppen zu versenden. Dabei ist es möglich, die Nachricht an mehrere Personen gleichzeitig zu senden. Für Push-to-talk werden spezielle Handys benötigt, die diese Funktion unterstützen. Für Push-to-talk wird das GPRS-Netz zur Datenübertragung genutzt, wobei Kosten entstehen.

HSDPA

High Speed Downlink Packet Access (HSDPA) ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Der Start von UMTS war ein erster Schritt zur Einführung breitbandiger mobiler Datendienste. T-Mobile und Vodafone starteten 2005 erste Pilotversuchen für die UMTS-Erweiterung HSDPA, die noch schnellere Datenverbindungen erlaubt. Zur CeBIT 2006 starteten die D-Netz-Betreiber die offizielle Vermarktung dieses neuen Datendienstes. Dabei bieten die Netzbetreiber zurzeit Übertragungsraten im Downstream von bis zu 1,8 MBit/s an, Uploads sind mit bis zu 384 kBit/s möglich. Bis Ende 2006 soll die Performance weiter verbessert werden. In ersten Regionen Deutschlands sollen dann Downloads mit bis zu 3,6 MBit/s möglich sein, später sogar Datenraten von 7,2 MBit/s.

Handy im Ausland nutzen

Ja, das können Sie – allerdings wird das mitunter teuer. Denn wenn Sie über Ihr Handy angerufen werden, zahlt der Anrufer lediglich die Kosten bis zur deutschen Grenze. Die darüber hinaus entstehenden Kosten müssen Sie tragen – das können schon mal leicht zwei Euro pro Minute werden. Wenn Sie selbst im Ausland zum Handy greifen, kann es noch teurer werden – Mobilfunkgespräche aus den USA beispielsweise kosten etwa drei Euro pro Minute. Technisch realisiert werden Telefonate per Handy aus dem Ausland über das so genannte Roaming-Verfahren: Deutsche Handy-Netzbetreiber haben Verträge mit ausländischen Telefongesellschaften abgeschlossen, die das grenzüberschreitende Telefonieren ermöglichen. Die Sache mit den hohen Kosten gilt übrigens auch für SMS-Nachrichten, die Sie vom Handy in ein deutsches Mobilfunknetz aus dem Ausland verschicken – da können die Kosten drei bis zehn Mal so hoch sein wie innerhalb Deutschlands. Für Prepaid-Kunden können im Ausland eingeschränkte Konditionen gelten. Falls Sie eine Prepaid-Card haben, sollten Sie Sich sicherheitshalber vor einer Auslandsreise bei Ihrem Netzbetreiber erkundigen, ob im jeweiligen Reiseland auch wirklich mit dem Handy telefoniert werden kann.

SMS und Handy-Telefonate im Ausland werden m 01. Juli 2009 deutlich günstiger. Dann gilt für SMS-Botschaften innerhalb der EU eine Obergrenze von elf Cent (inkl. Mehrwertsteuer 13 Cent). Bisher lagen die Preise bei ca. 29 Cent netto. Zugleich werden Preisgrenzen für Handy-Telefonate weiter gesenkt: Für einen Anruf im EU-Ausland dürfen künftig maximal 43 Cent netto (51 Cent inklusive Mehrwertsteuer) pro Minute berechnet werden, drei Cent weniger als bislang. Für die Annahme eines Mobilfunkgesprächs im EU-Ausland sinkt die Preisgrenze auf 19 Cent netto pro Minute (23 Cent brutto). Zudem muss künftig sekundengenau abgerechnet werden: nach den ersten 30 Sekunden für alle ausgehenden und ab der ersten Sekunde für eingehende Handy-Telefonate.

Roaming

Der Begriff Roaming wird hauptsächlich im Zusammenhang mit Mobilfunknetzen verwendet. Mit Roaming wird meist die Nutzung des Mobilgerätes – also auch eines Handys – in einem fremden Netz gemeint.

Handy-Viren

Handyviren sind Programme oder Programmteile, welche, so wie ein Virus auf einem PC, beim Ausführen auf Handys zerstörerische Elemente besitzen. Handyviren können sich auf Mobiltelefonen der neuesten Generation (3G-, UMTS-Handys, Smartphones) durch Bluetooth, Raubkopien, Mail-Attachments oder Downloads verbreiten. Bestes Gegenmittel ist neben der nötigen Vorsicht bei Softwareinstallationen und im Datenverkehr der Einsatz aktueller Antivirensoftware.

Handystrahlung

Untersuchungen belegen bisher überwiegend praktisch keine Gefährdung oder Gesundheitsrisiken durch sog. Handy-Strahlung von Mobilfunk-Basisstationen und Mobilfunktelefonen. Es gibt aber strahlungsarme Mobiltelefone auf dem Markt.

Handys im Straßenverkehr

Wenn Sie (nicht als Fußgänger) im Verkehr telefonieren wollen, dann ist eine Freisprecheinrichtung unbedingt Pflicht. Seit dem 01. Februar 2001 ist es verboten, gleichzeitig zu fahren und dabei mit dem Handy in der Hand zu telefonieren oder eine SMS zu tippen oder zu lesen. Wenn Sie unterwegs zum Mobiltelefon greifen, müssen Sie anhalten. Auch an der Ampel und im Stau ist es nicht gestattet, das Handy zur Hand zu nehmen – das darf man nur mit einer Freisprecheinrichtung. Wer erwischt wird, zahlt 40,00 Euro und bekommt dazu einen Punkt in Flensburg. Auch für Radfahrer werden dafür 15 Euro als Strafe fällig.

Handy weg: was sollte man tun?

Der erste Schritt auf jeden Fall: Die SIM-Karte sperren lassen.  Nach einem Anruf wird die SIM-Karten-Sperrung normalerweise sofort aktiviert, so jedenfalls die Zusicherung aller Mobilfunk-Provider. Bei vielen Mobilfunk-Anbietern ist diese Sperrung der SIM-Karte kostenlos. Kostenpflichtig wird erst die Bestellung einer Ersatz-SIM-Karte

Notruf-Funktion bei Handys

Seit Juli 2009 sind Handy-Notrufe nur noch möglich, wenn im Handy eine betriebsbereite SIM-Karte eingelegt ist. Durch diese Neuregelung der Notrufverordnung des Telekommunikationsgesetzes soll Missbrauch mit der europaweit kostenlosen Notrufnummer 112 vermieden werden. Die Daten der Anrufer seien so einfacher zu ermitteln, da auch Rufnummern an die Leitstelle übermittelt würden, wenn Nutzer ihre Rufnummern unterdrückten.

(profi-handys.de / Alle Angaben ohne Gewähr)

Keine Kommentare

Die Kommentarfunktion ist deaktiviert.

Trackback URI |